Für Shopify-Händler in Deutschland

E-Rechnung im Shopify-Shop — rechtzeitig und sauber eingerichtet

Ab 1. Januar 2027 müssen Unternehmen mit mehr als 800.000 € Vorjahresumsatz Rechnungen an deutsche Firmenkunden als E-Rechnung ausstellen, ab 2028 alle. Wir prüfen, welche Ihrer Bestellungen betroffen sind, und richten XRechnung oder ZUGFeRD mit dem Tool ein, das zu Ihrem Shop passt — zum Festpreis.

Die Fristen

Was gilt — und ab wann

Stand Oktober 2026, nach Umsatzsteuergesetz und BMF-Schreiben.

seit 1.1.2025

Empfangen ist Pflicht

Alle Unternehmen in Deutschland müssen E-Rechnungen empfangen und verarbeiten können — ohne Übergangsfrist.

BMF: Fragen und Antworten zur E-Rechnung
ab 1.1.2027

Ausstellen ab 800.000 € Umsatz

Wer 2026 mehr als 800.000 € Gesamtumsatz hatte, muss Rechnungen an Unternehmen in Deutschland als E-Rechnung ausstellen. Papier oder PDF reichen dann nicht mehr.

§ 27 Abs. 38 UStG
ab 1.1.2028

Ausstellen für alle

Ab 2028 gilt die Pflicht für alle übrigen Unternehmen. Ausgenommen bleiben Rechnungen an Privatkunden, Kleinbetragsrechnungen bis 250 € brutto und Kleinunternehmer.

§ 14 UStG
Format

Ein PDF ist keine E-Rechnung

Gültig sind strukturierte Formate nach EN 16931 — XRechnung oder ZUGFeRD ab Version 2.0.1 (außer den Profilen MINIMUM und BASIC-WL). Der Versand per E-Mail ist erlaubt.

Typische Lücken

Wo es in Shopify-Shops hakt

Diese Punkte prüfen wir in jedem Shop.

Shopify erstellt keine E-Rechnungen

Die Rechnungen aus Shopify Tax sind PDFs. Für XRechnung oder ZUGFeRD brauchen Sie eine Rechnungs-App oder Ihre Buchhaltungssoftware.

Firmenkunden werden nicht erkannt

Ohne Firmenname oder USt-IdNr. im Checkout weiß Ihr Tool nicht, welche Bestellung eine E-Rechnung braucht.

Brutto-Preise und Rabatte

Manche Anbindungen erzeugen E-Rechnungen nur bei Netto-Preisen oder nur mit USt-IdNr. Rabatte, Versand und gemischte Steuersätze müssen sauber im XML landen.

Zwei Rechnungen pro Bestellung

Laufen Shopify-PDF-Rechnungen und eine Rechnungs-App parallel, entstehen doppelte Rechnungen zur selben Bestellung. Das sollte nicht passieren.

Öffentliche Auftraggeber

Behörden verlangen XRechnung mit Leitweg-ID. Die muss im Shop erfasst und in die Rechnung übernommen werden.

Korrekturen und Erstattungen

Eine E-Rechnung wird nur durch eine neue E-Rechnung korrigiert. Erstattungen und Stornos brauchen einen sauberen Ablauf.

So gehen wir vor

Vier Schritte, Festpreis

Der Check legt Umfang und Preis fest, bevor die Arbeit beginnt.

01

E-Rechnungs-Check

Wir prüfen Bestellungen, Checkout und Ihre Rechnungs- und Buchhaltungstools und sagen Ihnen schriftlich, was betroffen ist, was schon funktioniert und was fehlt.

290 € · ca. 3 Werktage
02

Einrichtung

Wir konfigurieren Ihr bestehendes Tool für ZUGFeRD oder XRechnung oder empfehlen ein passendes — inklusive Firmen- und USt-IdNr.-Erfassung im Checkout.

meist innerhalb einer Woche
03

Prüfung

Testrechnungen prüfen wir mit dem offiziellen KoSIT-Validator — mit Rabatten, Versandkosten, Brutto/Netto und Gutschriften.

vor dem Livegang
04

Übergabe

Eine kurze Dokumentation, was ab jetzt automatisch passiert, und 30 Tage Nachbetreuung.

30 Tage Support
Pakete

Erst der Check, dann der Festpreis

E-Rechnungs-Check

290 €

Festpreis · wird bei Beauftragung angerechnet

  • Welche Bestellungen eine E-Rechnung brauchen
  • Was Ihr aktuelles Tool kann — und was nicht
  • Lücken im Checkout und bei Sonderfällen
  • Festpreis-Angebot für die Einrichtung
Check für 290 € anfragen
Die meisten Shops

Einrichtung

ab 690 €

Festpreis nach dem Check

  • ZUGFeRD oder XRechnung in Ihrem Tool
  • Firmen- und USt-IdNr.-Erfassung im Checkout
  • Leitweg-ID für öffentliche Auftraggeber
  • Prüfung mit dem KoSIT-Validator
  • Dokumentation und 30 Tage Support
Check für 290 € anfragen

Individuelle Anbindung

ab 2.500 €

Festpreis nach dem Check

  • Anbindung an ERP oder Warenwirtschaft
  • Shopify B2B mit Firmen und Preislisten
  • Mehrere Shops oder Märkte
  • Sonderfälle bei Gutschriften und Teilerstattungen
Check für 290 € anfragen

Alle Preise netto (B2B). Jedes Projekt beginnt mit dem Check — so steht der Preis vor Arbeitsbeginn fest.

Warum wir

Shopify-Technik, sauber umgesetzt

Wir kennen die Shopify-Schnittstellen

Unsere eigene App SplitFlow im Shopify App Store läuft produktiv auf der Admin-API, Webhooks und Shopify Flow.

Zur SplitFlow-Fallstudie (Englisch)

Erst das Vorhandene

Kann Ihr bestehendes Tool E-Rechnungen, richten wir es ein. Neue Software nur, wenn es wirklich nötig ist.

Festpreis, direkter Kontakt

Keine Stundenabrechnung, keine Vermittler — Sie schreiben direkt mit dem Entwickler, per E-Mail oder WhatsApp, auf Deutsch oder Englisch.

FAQ

Häufige Fragen

Betrifft mich die E-Rechnungspflicht?

Ja, wenn Ihr Unternehmen in Deutschland ansässig ist und Sie Rechnungen an Unternehmen in Deutschland stellen — auch wenn diese über den normalen Checkout bestellen. Nicht betroffen sind Rechnungen an Privatkunden, Kleinbetragsrechnungen bis 250 € brutto und Kleinunternehmer.

Ab wann muss ich E-Rechnungen ausstellen?

Ab 1. Januar 2027, wenn Ihr Gesamtumsatz 2026 über 800.000 € lag, sonst ab 1. Januar 2028. Empfangen können müssen Sie E-Rechnungen schon seit 1. Januar 2025.

Reicht meine PDF-Rechnung?

Bis zu Ihrer Frist ja, mit Zustimmung des Kunden. Danach braucht es eine E-Rechnung mit strukturierten Daten — XRechnung oder ZUGFeRD. Ein PDF ohne eingebettete XML-Daten gilt nicht als E-Rechnung.

Brauche ich eine neue App?

Oft nicht. Viele Rechnungs- und Buchhaltungstools können E-Rechnungen bereits, sie müssen nur richtig eingerichtet sein. Der Check zeigt, ob Ihres reicht.

Machen Sie auch Steuerberatung?

Nein. Wir setzen die Technik um. Steuerliche Fragen klären Sie bitte mit Ihrer Steuerberatung — wir stimmen uns gern mit ihr ab.

Was heißt „wird angerechnet“?

Wenn Sie die Einrichtung innerhalb von 30 Tagen nach dem Check beauftragen, ziehen wir die 290 € vom Preis ab.

Diese Seite fasst die Rechtslage zum Stand Oktober 2026 vereinfacht zusammen (§ 14 und § 27 Abs. 38 UStG, BMF-Schreiben vom 15.10.2024). Sie ersetzt keine Steuerberatung.

Vor 2027 fertig sein

Mit dem Check wissen Sie in wenigen Tagen, was zu tun ist und was es kostet — bevor die Frist näher rückt.